Gerd E. Schäfer

Der Ur-Berliner Gerd E. Schäfer feierte erste Erfolge als Theaterschauspieler, ehe er im Jahr 1956 zum Berliner Kabarett-Theater »Distel« kam. Fast gleichzeitig begann er, erste Filmerfahrungen für die DEFA und dem »Deutschen Fernsehfunk« zu sammeln. In verschiedenen Filmen wie »Silvesterpunsch«, »Das verhexte Fischerdorf« oder »Florentiner 73« stand er vor der Kamera, Märchenfreunde kennen ihn auch durch seine eigensinnig-markanten Rollen in »Die goldene Gans« und »König Drosselbart«.

Doch ab 1976 spielte er die Rolle seines Lebens: Als Maxe Baumann in der gleichnamigen Fernsehschwank-Reihe des Silvesterprogramms des Fernsehens der DDR verkörperte er einen leicht überspannten, aber liebenswerten Berliner Rentner, für dessen Darstellung er noch heute vom Publikum verehrt und geliebt wird. Im Jahr 1987 erschien sogar ein Revue-Film in dieser Reihe, in dem er in einer Doppelrolle brillierte.

Gemeinsam mit Uta Schorn moderierte er die Fernsehsendung »Der Wunschbriefkasten«, später im Wechsel mit dem Moderatorenpaar Heidi Weigelt und Heinz Rennhack, der Anfang der 1980er Jahre durch Lutz Jahoda abgelöst wurde.

Nach der deutschen Wiedervereinigung trat Gerd E. Schäfer noch in kleinen Fernsehrollen auf, war auch in der beliebten Vorabendserie »Praxis Bülowbogen« zu erleben. Hier traf er nun endlich auf seinen ehemaligen

Schulfreund Günter Pfitzmann, der eine sehr erfolgreiche Schauspielkarriere in West-Berlin einschlagen konnte.

Im September 2001 verstarb der wunderbare Schauspieler im Alter von 78 Jahren.

Sohn Alexander G. Schäfer ist heute ebenfalls als Schauspieler tätig, Sohn Frank Schäfer betreibt einen Friseurladen im Prenzlauer Berg in Berlin.

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