Pause für Wanzka

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Kurz vor seiner Pensionierung will Gustav Wanzka nach jahrelanger Tätigkeit als Kreisschulrat noch einmal in seinen geliebten Beruf als Lehrer zurückkehren. Bereits bei seiner Ankunft am Bahnhof lernt er den Jungen Norbert Kniep, seinen späteren Schüler kennen, der ihn mit seinen Fragen sichtlich überrascht. Er möchte den als unbequem geltenden, aber mathematisch sehr begabten Schüler fördern. Mit seinen höchstpersönlichen Ansichten über Erziehungs- und Bildungsziele steht Wanzka im starken Kontrast zu seinem Lehrerkollegium. Jegliche Neuerungen und auch positive Konflikte werden bereits im Keim erstickt – und somit die Schüler letztlich zum Mittelmaß erzogen.

Eindrucksvoller Film, der die bürokratische Engstirnigkeit des Schulsystem der DDR widerspiegelt
Der Stoff für die Verfilmung lag bereits Mitte der 70er Jahre vor, konnte allerdings erst 1990 dank der politischen Veränderungen realisiert werden

"eine so radikale wie wunderbar geschriebene Abrechnung mit der sozialistischen Schule, die ausschließlich auf das Kollektiv setzte und nur einheitliche Ziele in Erziehung und Bildung zuließ. Die jede Begabung vernichtete, wenn sie sich nicht angepasst verhielt." (FAZ)